Die Organspende
Shownotes
Christian Grebmer, Arzt und Familienvater, wartet auf ein Spenderherz, das sein Leben retten kann. In der zweiten Episode von Herzensgeschichte spricht er mit Kurt Aeschbacher und Franz Immer, Direktor von Swisstransplant, über die Zeit vor der Operation, die Gedanken, die ihn beschäftigen, und wie er sich mental auf diese Herausforderung vorbereitet. Zudem erklärt Franz Immer, wie die Organspende in der Schweiz funktioniert und was sie für Betroffene bedeutet.
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00:00:05: Willkommen bei Herzensgeschichten, mein Name ist Kurt Eschbacher.
00:00:10: In diesem Podcast begleiten wir den jungen engagierten Kardiologen Christian auf seinem Weg zu einer Herztransplantation.
00:00:20: Der thirty- achtigjährige Medizinervater von zwei kleinen Töchtern braucht nämlich für sein eigenes Überleben dringend ein Spenderherz.
00:00:30: In unserem ersten Gespräch haben wir mit seiner Frau und ihm über die Ängste und Hoffnungen rund um diese Situation diskutiert.
00:00:39: Heute geht es um die Voraussetzungen, die erfüllt sein müssen, damit eine Transplantation überhaupt erfolgen kann.
00:00:46: Es geht ums Warten, hat auch ums Bangen und deshalb, lieber Christian, meine erste Frage, wie geht es dir im Moment?
00:00:56: Das ist immer eine gute Frage.
00:01:00: Eigentlich... ganz okay.
00:01:02: Also, ich frage es immer, wie fühlt man sich?
00:01:04: Wie geht es am selben in den Momenten?
00:01:06: Das ist natürlich jetzt gerade eher so, dass es mir alltäglich ganz gut geht.
00:01:10: Das ist in Alltag gut bestreitet.
00:01:11: Alles andere erwartet ja keiner im ersten Moment, muss man sagen.
00:01:15: Und das ist eigentlich das A und O momentan, dass man den Status quo so erhält, dass es zu keiner Verschlechtelung oder dergleichen kommt, des Zustands und dergleichen.
00:01:24: Und eher, dass man den Alltag so bestreiten kann, wie man ihn bestreiten möchte und darf.
00:01:29: Sag mal so.
00:01:30: Das letzte Mal warst du noch nicht auf der Liste, dass ein Herz vielleicht für dich passt.
00:01:37: Was hat sich verändert jetzt in dieser Zeit?
00:01:40: Ja, verändert hat sich jetzt vom physischen Standpunkt her nicht viel.
00:01:45: Da muss man sagen, der Kopf arbeitet jetzt halt einfach viel mehr.
00:01:48: Und jetzt geht es halt eher so darum, wie geht es weiter?
00:01:52: Wann kommt der Anruf?
00:01:53: Wie reagierst, wenn der Anruf kommt?
00:01:55: Ich stelle mir oft vor, mit meiner Frau reden wir auch oft drüber.
00:01:59: Wie wird's denn sein, wenn der Anruf kommt?
00:02:01: Bin ich denn immer erreichbar?
00:02:02: Ich hab den Herrn immer schon gefragt, wie schaut's aus, wenn ich nicht erreichbar bin?
00:02:06: Aber das können wir später noch mal eingehen.
00:02:09: Und da sind so diese Fragen.
00:02:10: Und ich bin recht gut im Verdrängen, im Alltag.
00:02:12: Der Alltag hält mich so ein bisschen von den Gedanken, die Kreisen fern.
00:02:18: Und deshalb ist auch wichtig, dass man den Alltag so haben kann, wie man ihn haben darf.
00:02:22: momentan.
00:02:23: Und deshalb ... schiebe ich das alles so ein bisschen raus.
00:02:27: Und ich kann es wirklich erst sagen, wenn dann der Anruf kommt, weil der Moment vor dem Furcht, die mir ehrlich gesagt habe, ist, weil dann weiß, okay, jetzt geht es los.
00:02:36: Jetzt muss zur Familie Tschüss sagen.
00:02:37: Wie machst du das?
00:02:38: Also wie reagieren die Kinder?
00:02:40: Wie reagiert die Familie darauf?
00:02:42: Wie reagiert man selber darauf?
00:02:45: Und dann, das ist so der erste Schritt.
00:02:46: Der Weg von der Wohnung ins Spital, das, was da im Kopf passieren wird, wird man ... Ja, wie man sich verhält, wie man in der Situation und einfach ist.
00:02:57: Klar hat man schon gewisse Extremsituationen hinter sich, aber ich glaube so extrem wie diese Situation, die hast du einfach noch nie hinter dir gehabt oder vergleichbar.
00:03:06: Also, diese Bezüge bin ich schon ein bisschen aufgeregt.
00:03:09: Ich habe schon beim Anästhesiegespräch dann gesagt, Vorbesprechung, sobald ich da bin.
00:03:14: wenn möglich gleich abschließend.
00:03:16: Also wirklich gleich schlafen legen oder einfach bitte irgendwas geben, damit ich viel vergissen, damit ich nicht viel drüber nachdenken muss oder kann.
00:03:24: Ja, und dann, wenn alles gut geht, wie schaut's dann aus?
00:03:28: Wie geht's weiter?
00:03:28: Schmerzen, Reha und so weiter und so fort.
00:03:31: Und ich glaub, was die wichtigste Frage ist, wie schnell ist man wieder, wenn alles gut geht?
00:03:36: Wie schnell kann man wieder auf den Beinen sein?
00:03:38: Wie schnell kann man wieder einen Alltag einsteigen?
00:03:40: Wie schaut's mit Arbeiten aus und so weiter?
00:03:42: Weil das sind ja alles Dinge, die ... die einen momentan viel geben.
00:03:48: Hat das auch damit zu tun, dass du aus Arzt die Sachen noch ein bisschen genauer weißt und kennst und hinter die Kulissen sehen kannst?
00:03:57: Also, wenn wir uns ehrlich sind, ich kenne mich mit Transplantationen überhaupt nicht aus.
00:04:01: In dem Zentrum, wo ich meine Ausbildung gemacht habe, haben wir keine Patienten gehabt, die transplantiert worden sind, was vielleicht ganz gut ist.
00:04:07: Ich habe mit transplantierten Patienten nie was am Hut gehabt.
00:04:10: Für mich war das immer ... nicht angreifen, weil man einfach nicht weiß, was man da machen kann, wo man was umstellen kann oder soll.
00:04:16: Und dementsprechend ist das fast ein Vorteil, nicht zu wissen.
00:04:21: Von der kardiologischen Seite her ist es eher noch mal was anderes.
00:04:24: Aber wie gesagt, der Transplantationspatienten, das wird daher immer sicher oder hoffentlich bestätigen, ist einfach noch mal ganz anders zu sehen als die anderen kardiologischen Patienten.
00:04:33: Weil der hat schon wieder ein gesundes Organ oder sie.
00:04:37: Und da geht es dann eher darum, das Organ so zu erhalten.
00:04:40: und eher die Medikation zu optimieren und schauen, dass keine Kollateralschäden entstehen sozusagen.
00:04:47: Dr.
00:04:47: Franz Immer, Sie sind bei uns mit am Tisch.
00:04:50: Sie sind Geschäftsführer von Swiss Transplant.
00:04:53: Das ist die Organisation, die dafür sorgt, dass Organe in der Schweiz auch richtig, ethisch richtig und von der auch medizinischen Seite richtig verteilt werden.
00:05:07: Was geht Ihnen durch den Kopf, wenn Sie jetzt einen Betroffenen sprechen hören, der bei Ihnen auf der Liste steht?
00:05:15: Ja, es ist für mich natürlich sehr bewegend, das zu hören.
00:05:18: Es ist sehr emotional, weil nicht nur ich, ein ganzes Team in den Spitälern der Schweiz sind viele Kolleginnen und Kollegen beschäftigt, eben dieses Organ zu finden, diesen Spenden zu finden, die Gespräche zu führen.
00:05:32: Ein qualitativ gutes Organ, das endlich zuteilen zu können, mit letztendlich hoffentlich einem guten Ergebnis.
00:05:38: als Herz kirurg.
00:05:39: Bin ich noch einmal besonders betroffen, weil ich natürlich Bilder habe oder Bilder sehe, die mich an früheren Zeiten erinnern, wenn eben die Empfehler eintreten, wie der Verlauf dann eben ist und das emotionale gerade beim Herz, das halt häufig sehr stark mitschwingt.
00:05:57: Es ist eine bekannte Tatsache, dass in der Schweiz nicht genügend Organe zur Verfügung stehen können.
00:06:03: Sie uns da ein bisschen genauer noch die Zahlen verraten.
00:06:08: Ja, wir haben in der Schweiz in den letzten Jahren glücklicherweise große Fortschritte gemacht, was die Spenderzahlen anbelangt.
00:06:14: Das ist vor allem darauf zurückzuführen, dass man eine zusätzliche Spendeform mit reinführen konnten.
00:06:21: Im europäischen Vergleich sind wir heute im Mittelfeld, aber es ist schon so, heute warten, also gestand gestern, die Wartelisten auf die Zuteilung eines Organs warten.
00:06:33: Das ist für die Zentren, aber auch für mein Team und mich natürlich eine große Herausforderung und auch die Motivation rund um die Uhr, die es möglich zu machen.
00:06:42: Welche Organe, wenn man so eine Hitparade machen darf, welche Organe sind dann am meisten gesucht?
00:06:52: Am häufigsten ist die Niere gesucht.
00:06:54: Das sind rund siebenhundert Menschen, die heute auf eine Nierentransplantation warten in der Schweiz.
00:07:00: Dann ist eigentlich die Leber das zweithäufigste Organ, gefolgt dann eben von Herz und Lunge.
00:07:05: Da haben wir ... Gerade beim Herzen, aber auch bei der Lunge in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht.
00:07:09: Diese Wartelisten sind ja fräulicherweise zurückgegangen.
00:07:13: Und eine Erohn bedeutend ist die Bauchspeicheldrüse, die dann eben Insulin produziert und dünndalen.
00:07:19: Das ist dann das letzte Organ auf der Wartelis, das ist sehr selten in der Schweiz.
00:07:23: Sie haben gesagt, die Menschen in der Schweiz sind heutzutage etwas williger, ihre Organe zur Verfügung zu stellen.
00:07:31: An was liegt das?
00:07:32: Ist das eine Frage der Information oder ist ein Paradigmenwechsel grundsätzlich passiert?
00:07:40: Ich glaube, der Entscheid, die Organe zu spenden in der Schweiz, ist effektiv relativ hoch.
00:07:45: Wir wissen, dass rund achtzig Prozent der Bevölkerung grundsätzlich bereit werden, die Organe zu spenden.
00:07:51: Was wir aber eben leider in den letzten Jahren beobachtet haben, ist, dass wenn dann die Frage im Raum steht, die Frage gestellt wird.
00:07:58: häufig die Familie den Wunsch des Verstorbenen nicht kennt und das gibt dann meistens eine Ablehnung.
00:08:04: Das heißt, wir haben im Europäischen Vergleich eine sehr hohe Ablehnungsrate und trotzdem haben wir große Fortschritte gemacht und das ist vor allem den Intensivstationen zu verdanken.
00:08:14: Ich wage zu behaupten, dass heute die Schweizer Intensivstation im Europäischen Vergleich, was die Erkennung und Meldung von Spendern aber auch in der Betreuung der Familien sicherlich mit von den Klassenbesten sind und auf diesen Umstand ist letztendlich diese Erhöhung auch zurückzuführen.
00:08:30: Obwohl das ein Mensch sagt, ich stelle meinen Körper zur Verfügung, weil das wichtig ist und ich sowieso tot bin und damit andere Leben retten kann, sind es dann die Angehörigen, die nein sagen.
00:08:45: Ja, sagen wir mal so moralische Überlegung, oder ist das eine religiöse Überlegung?
00:08:51: Oder an was liegt denn das?
00:08:53: Es gibt viele Gründe, wenn man fragt.
00:08:56: Es gibt natürlich eineseits, dass niemand so sterben möchte.
00:09:00: Ich glaube, niemand von uns möchte gerne auf eine Intensivstation in einem großen Spital sterben.
00:09:05: Da haben wir andere Vorstellungen.
00:09:07: Das ist sicherlich ein Grund an die körperliche Integrität.
00:09:10: Ist auch ein Thema.
00:09:11: Ich kann mir nicht vorstellen, dass man meinen Körper eröffnet.
00:09:14: Und dann gibt es natürlich diese Flucht ausreden, wenn ich dem so sagen darf.
00:09:20: Man hört immer wieder, die Kirche ist dagegen, dem ist sicher nicht so.
00:09:24: Gerade die katholische Kirche unterstützt die Organ-Spende stark im Sinne der nächsten Liebe.
00:09:29: Und das ist dann eben ein Thema, wo man sich etwas vor diesem Entscheid auch zu Flüchten versucht.
00:09:36: Im Gespräch, was wir beobachten, ist meistens die Situation für die Angehörigen äußerst belastend.
00:09:42: Das sind Menschen, die meistens sehr kurzfristig versterben an einer Hirnblutung oder nach einer Reanimation.
00:09:48: Und wenn man dieses Thema nie besprochen hat, sind die Angehörigen auserstanden, heute stellvertretend im Sinne des Verstorbenen zu entscheiden.
00:09:56: Und daher kommt auch die Ablehnung, wir wissen.
00:09:59: dass wenn man eine Zeit später wieder fragt, dass mir das die Hälfte sagt, wir hätten ja gesagt, aber in diesem Moment, wo wir meine Frau, meinen Mann verloren haben, waren wir schlicht und einfach außer Stande, hier jetzt noch stellvertretend einzubilgen.
00:10:13: Und hier wird sicherlich die Gesetzesänderung, die eintreten, wird ab im Jahr twenty-seven und zwanzig hoffentlich eine.
00:10:20: Verbesserung bringen.
00:10:21: Gesetzesänderung, dass die Organspende nicht mehr etwas ausdrücklich Verlangtes sein sollte, sondern dass sie eigentlich automatisch in Kraft treten.
00:10:34: Genau, man spricht von einer Widerspruchsregelung.
00:10:36: Das heißt, Ziel ist es, dass die Menschen, die nicht spenden wollen, ihr Nein in einem Register oder in einer Karte oder in einer Patientenverfügung dokumentieren.
00:10:46: ist dann eben im Gespräch nichts bekannt, auch den Angehörigen nicht.
00:10:49: Dann geht man letztendlich davon aus, dass die Organspende im Sinne der Verstorbenen oder des Verstorbenen gewesen wäre.
00:10:56: Und ich denke gerade für die Fachpersonen in den Spitälen ist es ganz wichtig, weil mit dieser Gesetzesänderung sind wir selber für uns verantwortlich und können diesen wichtigen, oft mal eben auch Lebensrättern einen Entscheid nicht auf Dritte übertragen und uns damit nicht auseinanderzusetzen.
00:11:11: Und
00:11:11: was passiert dann im Spital, wenn jetzt diese Neure dass nur bei Widerspruch Organe nicht gespendet werden können.
00:11:22: Ein Familienmitglied sagt, nein, ich möchte das nicht bei meinem Partner oder meiner Partnerin.
00:11:28: Die Frage wird anders sein.
00:11:30: Man wird die Familie mit dem Tod des Patienten oder der Patientin konfrontieren.
00:11:36: Man will sagen, ihre Frau ist tot.
00:11:38: Und dann kommt die nächste Frage.
00:11:40: Wir haben das Organspenderegister konsultiert.
00:11:43: Die Patientenverfügung, da wo dir nichts hinterlegt bezüglich einer Organspende, diese Frage steht im Raum.
00:11:50: Wissen Sie oder vermuten Sie, dass Ihre Frau nicht hätte organisch benden wollen?
00:11:55: Und wenn die Angehörigen daneben sagen, es hat sich nie dazu geäußert, dann geht man davon aus.
00:12:00: Das heißt, Wünschenswert wäre da effektiv, dass eben nicht... Partikularinteressen, individuelle Interessen eben letztendlich den Entscheid der Verstorbenen oder des Verstorbenen übersteuern, wie dies heute nämlich an in vielen Fällen der Fall ist.
00:12:14: Das heißt, dass man wirklich zu Lebzeiten auch über diese Fragen mit seinen Angehörigen diskutieren sollte oder mindestens ja in dem Sinne Klarheit.
00:12:26: schaffen sollte, dass einem eigentlich daran liegt, Organe auch spenden zu können.
00:12:32: Ich denke, Klarheitsschaffen ist sehr wichtig, wobei man oftmals überschätzt, dass es ein Thema ist, das gerade in den Familien nicht immer so einfach zu diskutieren ist.
00:12:41: Und hier kann natürlich ein Registereintrag oder eine Patientenverfügung sehr helfen, weil das ist eine letztwillige Verfügung, die ist als solche bindend.
00:12:49: und oftmals akzeptieren dann eben die Familien auch diesen Entscheid, wenn auch gewisse vielleicht mehr Mühe damit haben, weil sie selber diesen Schritt nicht zu machen bereit sind.
00:13:00: Was geht dir durch den Kopf, wenn du jetzt zuhörst, Christian?
00:13:04: Ich habe mich ja auch schon mal intensiv damit auseinandergesetzt, wie es denn ist, wenn du plötzlich ein Organ von jemand anderem reden hast.
00:13:12: Und ehrlicherweise sehe ich das relativ pragmatisch.
00:13:16: Das klingt jetzt vielleicht hart oder dergleichen.
00:13:19: Es gibt ja Bekannte, die im Rahmen des Vorbesprechungen kennengelernt haben, die sagen, ich sage immer danke dem Herz und dem Spender und so weiter.
00:13:28: Also das ist schon absolut.
00:13:30: Also du musst dankbar sein, sowas zu erhalten.
00:13:32: Das ist ja ein Geschenk im Endeffekt.
00:13:34: Auf der anderen Seite sehe ich es natürlich auch wieder im medizinischen Kontext und sag mal, wenn jemand Junges versterben sollte, was tragisch ist für die Angehörigen oder für alle Beteiligten, wirklich tragisch, aber dann habe ich mit einem, der verstirbt.
00:13:48: Das war ja immer für die Organspende sozusagen.
00:13:52: Also, mir hätten sie alles nehmen können.
00:13:54: Oder können sie nachher vor.
00:13:57: Hilfst du mit einem Menschen, wie viel?
00:14:01: Sieben bis neun anderen Menschen.
00:14:04: Und das ist schon, die Zahl muss man sich dann einmal vor Augen führen.
00:14:08: Und klar, es ist schwierig für einen Kopfherr mit jemandem, mit Organen von jemandem anderen, um zu leben, wenn man einfach immer gesagt hat, hey, der ist für mich gestohnt.
00:14:18: Sie ist eigentlich so.
00:14:20: Aber umgekehrt sieht man, hey, durch diesen Tod, der tragisch ist, habe ich jetzt acht anderen Menschen, neun anderen Menschen geholfen.
00:14:28: Das muss ich schon sagen, das ist das, was mir in den Kopf
00:14:32: geht.
00:14:33: Du bist jetzt in dieser Phase des Wartens.
00:14:36: Du hast es vorhin auch uns geschildert, was das auch bedeutet.
00:14:43: Macht es Angst, dass es vorher ... Irgendetwas geschieht, was dir das Leben kosten kann.
00:14:50: Ja, absolut.
00:14:52: Die Angst ist immer da, aber die kann ich nicht... Ich versuche es dann auch wieder zu relativieren, zum Thema Verbrechen dergleichen.
00:14:59: Aber theoretisch kann ich zu Tür rausgehen, wie kann man von einem Ziegelstein getroffen werden.
00:15:03: Also ich kann jetzt nicht aufhören, mein Leben in gewisser Hinsicht, dieses Leben, das ich gerade habe, so zu leben.
00:15:10: Ich mache jetzt nichts übertreiben, ich trinke nicht, ich mache gar nichts im Extremen.
00:15:16: Es ist eher fast noch eine gewisse Vorfreude da, weil man sagt, hey, hey, wenn das dann hinter dir hast und alles gut geht, immer wenn dann, kannst du wieder Sport machen, kannst du dir wieder bewegen, brauchst nicht mal wahnsinnig Angst haben, dass du irgendein Gehör- rhythmisch Störungen kriegst, während du Sport machst.
00:15:32: Das ist ja auch alles, was man nicht vergessen darf, was rundherum passiert.
00:15:36: Wie eingeschränkt ist dann jetzt dein Alltag im Moment?
00:15:41: Ich versuche es mal auch schön zu reden.
00:15:42: Mein Alltag ist insofern eingeschränkt, dass du sie mir halt einfach nicht belasten.
00:15:45: Trau, weil ich einfach Angst habe, dass Rhythmusstörungen auftreten und das wieder losgeht, so wie damals vor zweieinhalb Jahren, wie das dann so präsent worden ist mit der Transplant, also in dergleichen, einfach mit Schockabgaben vom DEV, das will ich nicht wieder erreichen.
00:16:02: Diese Situation, wenn ich merke, jetzt kommt die Rhythmusstörung.
00:16:04: Ich merke das ja natürlich auch nicht, ich bin immer
00:16:07: Mist.
00:16:07: Ich
00:16:08: habe gewusst nicht, dass es was mehr von Mist.
00:16:10: Aber jetzt geht's wieder los.
00:16:12: Wie geht das jetzt weiter?
00:16:14: Wer ist rundherum um mich?
00:16:16: Wo sind die Kinder?
00:16:17: Sind die versorgt?
00:16:19: Wer, wo ist die nächste medizinische Versorgung?
00:16:22: Kenne ich diejenigen.
00:16:23: Kann sein, dass irgendwo ist, wo man kann, kennt oder wo man niemanden kennt.
00:16:27: Und jetzt muss ich denenjenigen wieder sagen.
00:16:31: was der Art der Erkrankung zu machen wäre.
00:16:34: Das fühlt sich, so wie das letzte Mal schon angesprochen, du fühlst dich auch in dieser Situation, solange du ansprechbar bist, verantwortlich.
00:16:42: Und das ist schon schwierig.
00:16:44: Der Herr Immer war noch nicht dabei, aber das letzte Mal habe ich eben gesagt, wenn du plötzlich ein Notarzt oder Notärztin kriegst, die sehen das ja nicht häufig.
00:16:51: Die wissen nicht unbedingt, was sie in dem Kontext machen sollen.
00:16:54: Und du bist der Experte in dem Bereich, du kannst denen sagen, hey, Das, das, das.
00:16:59: Und wer lässt sich schon gern was sagen?
00:17:01: Das ist ja das nächste.
00:17:02: Der Notärztin denkt sich, hey, du haltest jetzt die Schlappa, du bist ruhig, ich bin der Arzt in dem Moment.
00:17:07: Du bist nur Patient.
00:17:08: Aber das ist extrem schwierig, da loszulassen.
00:17:11: Da will man natürlich.
00:17:12: das sind die Situationen, die man absolut vermeiden will.
00:17:16: Ich halte mich halt maximal zurück, was körperliche Belastung betrifft.
00:17:21: Das ist schwierig mit den Kindern.
00:17:23: Wenn die unterwegs sind, wo schnappst du wem ein?
00:17:27: Du unterstützt mich mit meiner Frau wahnsinnig.
00:17:29: Am sichersten fühle ich mich fast, wenn die Familie in der Nähe ist, weil die keinen die Geschichte schauen, oder bei der Arbeit.
00:17:34: Bei der Arbeit wissen sie genau, was los ist.
00:17:36: Wenn ich bei der Arbeit umfallen sollte, möchte ich jetzt nicht.
00:17:39: Aber dann wissen die auch, was los ist.
00:17:41: Und die bin aber gleich im Zentrum.
00:17:45: Wie hat sich dein Berufsalltag, also du arbeitest immer noch fulltime, kann man sagen, aber wie hat sich dein Berufsumfeld geändert?
00:17:56: oder ist das alles gleich geblieben?
00:17:58: Nein, ich werde vielmehr mit Samt-Handschuhen angefasst, ehrlicherweise.
00:18:01: Das ist schon, also ich glaube, ich darf mal... In gewisser Hinsicht kann ich mir relativ viel erlauben, ohne dass jemand etwas sagt.
00:18:10: Sie nennen das sekundären Krankheitsgewinn.
00:18:13: Irgendwas Gutes muss es ja haben.
00:18:15: Also man darf sich wirklich viel mehr herausnehmen.
00:18:17: Und in meinem Umfeld, ich glaube nur, das Haus ist ja jetzt zwar größer, aber ich bin ja als erstes damals in meinem Haus, ich sage jetzt bewusst, mein Haus dort, wo ich Arbeit eingeliefert worden.
00:18:28: Und man kennt sich ja.
00:18:29: Das spricht sich dann ja auch schnell rum.
00:18:30: Da hast du ja eine Kategorie, die ist eigentlich verdohnt im Schockraum.
00:18:33: Also die wissen das eigentlich alle und wir plaudern doch auch relativ offen.
00:18:37: Oder wir plaudern offen, damit, wenn ich frag, werde ich da ganz normal drüber, weil es bringt nichts, das irgendwie unter den Teppich zu kehren oder dergleichen, weil es macht doch keinen Sinn.
00:18:45: Aber so auf die Frage, initial zurückzukommen, ist es wirklich, sie gehen eigentlich alle relativ normal damit um, vielleicht auch, weil ich damit recht normal umgehe.
00:18:54: Ich hab, wie gesagt, diesen sekundären Krankheitsgewinn, ja, aber ... Ich nehme mich auch selber ein bisschen zurück, wo ich früher vielleicht noch in gewissen Reanimationssituationen gesagt habe, ja, ich bin dabei, ich mache da mit und hilfe, wo ich kann, halt ich mich da jetzt ein bisschen zurück, weil ich weiß, das tut mir nicht gut.
00:19:11: Also körperlich jetzt einer.
00:19:13: Wie reagieren die Patienten?
00:19:14: Wissen die zum Teil in welcher Situation du selber bist?
00:19:18: Also ich habe es manchen gesagt.
00:19:20: Lustigerweise sind halt primär die Jüngeren, die auch ein Defi kriegen oder so, wo die Patienten ein ganz verzagt sind und sagen, jetzt kriege ich ein Defi und hin und her.
00:19:29: Und dann sage ich halt, erstens ist es lebensnotwendig und man kann genauso damit leben und alt werden.
00:19:35: Schau uns, ich hab das jetzt auch schon eine Zeit lang.
00:19:37: Also so kann ich das gut argumentieren.
00:19:39: Und ich glaub, das ist so oft einmal so ein Türöffner, weil die sagen, hey, also es ist zweischneidig.
00:19:44: Einerseits ist ein Türöffner, weil die Patienten sagen, hey, schaut ja, der ist implantiert, der hat selber ... dem geht soweit okay, mit dem kann man ganz normal leben.
00:19:53: Aber andere sagen vielleicht, hey, der ist krank.
00:19:55: Genau.
00:19:58: Das gibt sicher auch.
00:19:59: Aber so was, das stirbt mir überhaupt nicht.
00:20:01: Sollen sie zu jemandem anders gehen, der gesund ist und das machen lassen oder nicht?
00:20:06: Das kommt immer darauf an.
00:20:07: Aber es gibt ein paar Patienten, die mich ganz offen damit kommunizieren.
00:20:12: Ich bin es jetzt nicht jeden auf die Nase, aber jetzt habe ich es an Patienten gesagt, und wie geht's?
00:20:17: Ich bin jetzt auf der Liste und dann ja so ... Also so, ich kann es nicht heben, ich kann es nicht ändern.
00:20:22: Es ist wie es ist und ich komme damit recht oder nicht.
00:20:25: Also ich muss damit recht kommen.
00:20:26: Ich habe keine andere Option, weil so kann es nicht auf Dauer weitergehen und so geht es nicht auf Dauer weiter.
00:20:32: Und der anderer Patient, so wie vorher schon erzählt, hat sich explizit an mich gewandt und hat gefragt, den ich selber im beruflichen Kontext kennengelernt habe.
00:20:41: Man hat gefragt, ob man sich einmal treffen darf und drüber reden kann, ob das für mich okay ist.
00:20:46: Weil er ist jetzt auch kurz vor der Listung und er wird auch gerne wissen, wie ich dazu stehe, wie ich es anfühle und ob er es machen soll oder nicht.
00:20:55: Also das war seine Frage.
00:20:56: Es ist halt, wie gesagt, zweischneidig, ehrlicherweise.
00:20:59: Dann sehen wir, wenn er jetzt auf der Liste steht, was bedeutet das ganz konkret?
00:21:07: Das bedeutet, dass bei jedem Spender, der erfasst wird, wenn immer das Herz zum Angebot kommt entlang der gesetzlichen Vorgaben, die Empfänger-Warteliste durchkalkuliert wird und dass Herr Grebmer da immer mitkalkuliert wird, ob allenfalls dies eine mögliche Spenderin, möglicher Spender für ihn wäre für das Herz.
00:21:30: Wie lange sind denn jetzt schätzungsweise die Wartezeiten?
00:21:36: Ja, ich habe es vorhin gesagt, wir haben wirklich große Fortschritte gemacht.
00:21:40: Wir haben noch vor fünf, sechs Jahren in der Schweiz noch drei sich Herzen transplantiert.
00:21:44: Wir sind zwischen sechszig und siebzig Herzen.
00:21:46: Das heißt, die Warteliste hat sich halbiert.
00:21:49: Das ist wirklich eine erfreuliche Nachricht.
00:21:53: Vielleicht, wenn ich etwas ausholen darf, die Zuteilung, die wird berechnet nach der Dringlichkeit.
00:21:58: Also, wenn ein Mensch dringlich ist.
00:22:00: soll das nächste verfügbare Organ zugeteilt werden.
00:22:03: Das sind nur wenige Patienten in der Schweiz, die in einen sogenannten Urtgenstatus kommen.
00:22:09: Das heißt, diese Transplantation ist absolut prioritär, lebensrettend.
00:22:13: Und dann kommt eben der medizinische Nutzen.
00:22:15: Und dieser medizinische Nutzen ist beim Herzen sehr mechanisch definiert.
00:22:19: Wir sind sehr mechanisch mit dem Herzen unterwegs.
00:22:22: Das heißt, Spender und Empfänger sollten nicht mehr als fünfzehn Jahre voneinander abweichen bezüglich Alter und nicht mehr als zwanzig Prozent Gewichtsunterschied.
00:22:31: Und so wird dann bei der Liste eigentlich geschaut, wenn man kalkuliert, ich sag jetzt, hundert Kilo schwerer, fünfzigjähriger Spender, Kantonspital Luzern, dann geht das System eben schauen, wer ist zwischen fünfunddreißig und fünfundsechzig, wer ist zwischen achtzig und hundertzwanzig Kilo?
00:22:48: und dann bleiben auf die fünfundvierzig bis fünfzig Menschen, die heute auf ein Herz warten, vielleicht noch vier.
00:22:53: Und dann wird geschaut, wer von diesen vier wartet am längsten.
00:22:57: Da kann es eben gut sein, dass Herr Grebmer zu oben ist.
00:23:00: Und dann ruft man eigentlich das Transplantationszentrum an und dann kommt es zum Organangebot.
00:23:05: Und deshalb, wenn ich etwas aushhole, muss ich sicherlich sagen, für die Wartezeit ist Herr Grebmer sicher im besten Profil, weil er natürlich vom Gewicht her ... Gut ist in diesen zwanzig Prozent.
00:23:18: Er ist vom Alter her gut, weil er.
00:23:20: häufig ist es eben schwierig für einen pf- und sechzigjährigen Mann, der hundertfünfzig Kilo wiegt, den passenden Spender zu finden, weil der passende Spender ist eben häufig auch herzkrank und sein Organ qualifiziert nicht.
00:23:32: Also ich will jetzt nicht euphorisch sein, aber wir hatten gerade eine Transplantation.
00:23:35: Da war der Patient zwei Tage auf der Wartel, ist es ein Glücksfall, aber ich wage zu behaupten, dass das in den nächsten zwei bis drei Monaten.
00:23:43: Erfolgen wird möglicherweise auch schneller.
00:23:47: Man hat jetzt von Alter Gewicht und in dem Sinne ja Übereinstimmung gesprochen.
00:23:54: Was für andere Kriterien körperliche sind notwendig, dass das überhaupt funktioniert?
00:24:01: Ich meine, da sind ja dann die Risiken der Abstoßung zu
00:24:07: eliminieren.
00:24:08: Man schaut sicher auf die Blutgruppe, das ist ein wichtiger.
00:24:11: Also das muss Blutgruppen kompatibel sein, die müssen passen.
00:24:14: und dann schaut man heute noch mehr auf solche... spezifische Antikörper, also Abstoßungsmöglichkeiten, die der Körper hat.
00:24:21: Und da wird auch noch einmal geschaut, zusätzlich zur Blutgruppe, wie gut passt das Herz.
00:24:26: Also wir suchen natürlich dann mit den Voruntersuchungen und den Angaben, die wir zu Herrn Gretmer haben, den bestmöglichen Match zu finden, weil je besser das Herz auf Herr Gretmer passt, desto besser sind die Chancen auf eine erfolgreiche Transplantation.
00:24:41: kommt dann noch dazu hier, denke ich, chirurgischer.
00:24:44: Es ist kein Kunstherz implantiert bei Herr Grebmer.
00:24:47: Das heißt, es gibt keine Voroperationen, die den Eingriff deutlich erschweren können.
00:24:52: Das heißt, die Voraussetzungen grundsätzlich sind ideal, muss man aus kathologischer und herzchirurgischer Sicht sagen.
00:25:00: Aber es bleibt ein großer Eingriff.
00:25:03: Sie haben gesagt, ein Kunstherz, das ist eine Überbrückungsmaßnahme bei Menschen, die jetzt wirklich dringend ein neues Herz brauchen würden.
00:25:14: Implantiert man ein Kunstherz, mit dem kann man eine Weile überleben, oder?
00:25:19: Das ist richtig, das hat auch die Warteliste gänzlich verändert in der Schweiz.
00:25:24: Das Kunstherz kommt, wenn das Herz so schwach ist, dass eben andere Organe ausfallen.
00:25:29: Diese Gefahr ist bei Ihnen nämlich auch etwas geringer sicherlich in dieser Problematik.
00:25:35: Und es ermöglicht dann natürlich, dass der Patient weiter aktiv bleibt, dass er kein Gewicht verliert, dass er eben nicht sehr, sehr... schwer krank zur Transplantation kommt.
00:25:46: Also das ist sehr eindrücklich zu sehen und auf der Herz-Warteliste sind etwas mehr als die Hälfte der Patienten an einem Kunstherzen.
00:25:53: Und das ist dann natürlich, wenn das Organangebot kommt, im Ermessen des Transplantationszentrums, welches Risiko will ich eingehen.
00:26:01: Also wenn der Patient so weit gesundheitlich stabil ist, dass ihm so weit gut geht, dann wartet man natürlich auf das optimale Organ und das ist auch richtig so.
00:26:11: Und da sind wir beim Herzen in der glücklichen Situation, dass wir wirklich in der letzten Zeit mehr und mehr optimale Organe eben auch implantieren können, weil die Warteliste.
00:26:22: Wer entscheidet dann letztendlich?
00:26:25: Ich kann das für Bellen sagen, aber ich nehme an, das ist in Zürich und in Losang gleich.
00:26:29: Das ist ein Teamentscheid.
00:26:31: Also da spielen die Kardiologen mit den Chirurgen zusammen.
00:26:35: Das ist ein Entscheid, den letztendlich auch das ganze Team tragen muss, weil ... Es ist nicht immer alles grün und dann muss man eben überlegen, welches Risiko wollen wir reingehen, um das bestmöglichste Ergebnis zu erhalten.
00:26:49: Und das sind nicht mehr Sie, nicht mehr Ihre Organisation, sondern die Operateure in dem Sinne?
00:26:56: Genau, also die Aufnahme auf die Warteliste und dann letztendlich der Entscheid.
00:27:00: Wir nehmen dieses Organangebot, wenn ich das mal so sagen darf, dass er obliegt an dem Zentrum, weil das hat letztendlich die Verantwortung.
00:27:08: Und wie gesagt, das ist eben... der Herz-Kirurke zusammen mit dem Kardiologen, mit dem Spezialisten auf diesem Gebiet, der dann letztendlich diesen Entscheid fällt.
00:27:17: Und da kann ich mich an meine Zeiten gut erinnern, da ist auch der Kardiologe oftmals auch im Operationssaal dabei, zeigt eben auch wieder dieses Teamwork und dieses Commitment, wenn wir ein Problem haben, sind wir da bestmöglich aufgestellt und haben die Expertise vor Ort.
00:27:33: Die Organe werden die... international ausgetauscht und hauptsächlich auch wie lange darf ein Organ außerhalb des Körpers verweilen.
00:27:46: dass es noch voll funktionsfähig ist.
00:27:49: Ja, danke für diese Frage.
00:27:50: Das ist ein Baby von mir, dieser internationale Organaustausch.
00:27:55: Die werden international ausgetauscht.
00:27:56: Ich habe zusammen mit einem tschechischen Kollegen hier auch einen Verein gegründet, wo eigentlich über eine halbe Milliarde Bevölkerung angeschlossen ist.
00:28:04: Also das sind twenty-fünf Mitgliedstaaten.
00:28:08: Und über eine geschützte Plattform werden letztendlich gute Organe, die im Land des Spenders keine Empfänger finden, werden über diese Plattform angeboten.
00:28:17: Der Schweiz kommt hier zu gut, dass wir sehr professionell aufgestellt sind.
00:28:21: Das heißt, dass das Land das am raschsten entscheiden kann, dass die Transportlogistik hat, diese Organe auch zu importieren.
00:28:29: Litauen ist ein Beispiel, aber eben auch Prag oder Rumänien, Bulgarien, wo man Organe so importiert über diese Plattform.
00:28:36: dass braucht eine sehr große Vorhalteleistung und die Schweiz ist in der glücklichen Lage, das gewähren zu können, kommt noch hinzu, dass wir vor drei Jahren eine neue Maschine in der Schweiz eingeführt haben, eine Maschine, die von allen drei Herztransplantationzentren gemeinsam genutzt wird.
00:28:54: In dieser Maschine wird das Herz, wenn es entnommen wird, wird es eingespannt und auf dem Transport wird es mit warmem, saustoffhaltigen Blut durchströmt, sodass es eigentlich wie im Körper weiterschlagen kann, ohne dass es sich zu sehr anstrengen muss.
00:29:08: Und dank dieser Maschine können wir die Transportzeiten deutlich verlängern.
00:29:12: Wir können bis zu zwölf, fünfzehn Stunden dieses Herz so quer durch Europa transportieren.
00:29:18: Und das war sicherlich ein Durchbruch, dass wir eben auch viele dieser Transplantationen mit Organen machen, die sehr gut sind, die aus dem Ausland stammen.
00:29:26: Die Dank dieser Maschine eben auch geschützt in den Operationshalkommen, bis alles vorbereitet ist.
00:29:32: Also da haben wir gerade beim Herzen große Fortschritte.
00:29:37: Die steht hier doch in der Schweiz, oder wenn jetzt ein Herz irgendwo in Rumänen zur Verfügung steht, hat es dann dort eine ähnliche Einrichtung, die diese, sagen wir mal, Transportprobleme sicherstellt?
00:29:51: Also diese Maschine ist zentral in Bern.
00:29:53: Also Bern wartet diese Maschine für Lausanne und Zürich.
00:29:57: Die haben zwei Antransplantationszentren und wenn effektiv ein Organangebot ist, ich sage jetzt... in Prag, dann geht diese Maschine nach Zürich oder nach Lausanne mit den entsprechenden Spezialisten, die diese Maschine auch bedienen, mit zwei Herzkirurben und dann fliegt das ganze Team eigentlich nach Prag und dann wird die Organennahme mit dieser Maschine in Prag durch das Schweizer Team durchgeführt.
00:30:21: Also das Team begleitet diese Maschine und unsere Logistikpartner Alpine Rompilance.
00:30:27: garantiert diese Transporte.
00:30:28: Wir können innert neunzig Minuten in die Luft.
00:30:31: Das ist unglaublich schnell, damit man eben rechtzeitig vor Ort ist, um diese Organe in die Schweiz zu bringen und so den Patienten auf der Wartel ist eine gute Resultat zu
00:30:40: bringen.
00:30:40: Sie haben vorhin erwähnt um die fünfzehn Stunden.
00:30:44: Das heißt, das ist dann die Zeit, die der Patient dann auch noch nutzen kann.
00:30:50: bis er bereit ist, auch das Organ zu empfangen.
00:30:53: Wie muss ich mich das vorstellen?
00:30:55: Früher war es so, dass Sie das Organ rausgenommen haben und dann wurde es auf Eisgelagel transportiert, weil dann braucht es weniger Energie.
00:31:03: Und da hatten wir vier Stunden Zeit.
00:31:04: Also wenn Sie jetzt nach Barcelona gehen oder Stockholm, war das so das größte Réillon, dass Sie mit einem gewissen Gefahrenbereich so noch abdecken konnten.
00:31:12: Mit dieser Maschine können wir natürlich ein größeres Réillon abdecken.
00:31:16: Wir haben mehr Zeit und er greppend reviert das nicht.
00:31:20: Ich glaube, er wird viel leicht erfahren, dass das Herz aus dem Ausland kommt.
00:31:24: Aber wenn natürlich vor Ort festgestellt wird, dass das Herz gut ist, dass Herz in die Maschine eingespannt ist, dann wird natürlich am Transplantationszentrum der Empfänger, die Empfängering vorbereitet.
00:31:35: Das bedeutet... Wie Sie so schon gesagt haben, Sie werden dann in die Narcose gebracht und es wird alles vorbereitet mit dem Ziel, eigentlich, wenn das Herz in den Operations Hall hineinkommt.
00:31:46: Das ist ja auch schon gereicht.
00:31:47: Das ist bereits eine Herzlungenmaschine.
00:31:49: Sein Herz ist bereits draußen, der Defibrillator ist draußen und man näht das Herz so rasch wie möglich ein.
00:31:56: Tönt unglaublich auch, macht das, wenn du das hörst jetzt, Christian, macht dir das auch ein wenig angst?
00:32:05: Was da alles schiefgehen kann?
00:32:07: Ja klar, also das sowieso, das ist omnipräsent würde ich sagen, weil du weißt ja nicht, wie es ist.
00:32:13: Ich habe zwar schon ein paar Operationen hinter mir, wovon eine relativ groß war.
00:32:18: Und für mich war immer so der Brustkorb.
00:32:21: Okay, das brauchst du zum Glück nie.
00:32:22: Das wäre für mich das Schlimmste, den Brustkorb aufzumachen und so weiter.
00:32:26: Und ich bin ja doch auch schon jetzt nicht so oft wieder heim, aber das eine oder andere Mal mit dabei gewesen, beim Aufsägen und so weiter.
00:32:35: Und das sind so Dinge für mich, wo ich mal denke, wo man sich dann von oben betrachten kann.
00:32:39: Jetzt liegst du da, hast den Schlauch im Mund zum Beschlaufen, welche Ruhe schneit dann auf.
00:32:43: Das ist die Säge.
00:32:46: Das ist befremdlich.
00:32:47: Das ist wahnsinnig befremdlich.
00:32:48: Dann auch dieses Zeit, wo du die Herz-Lunge-Maschine hast.
00:32:51: Dann hast du im Hinterkopf, hoffentlich hast du keinen Schlaganfall.
00:32:53: Hoffentlich gibt es keine Traum und so weiter.
00:32:56: Also Blutgerinsel, die versteppt werden können, das werde ich mir bescheiden.
00:33:01: Ich habe aber im Hinterkopf, es sagt jeder Chirurg, ich kann das nicht beurteilen, immer berichtigen sie mir.
00:33:07: Ja, die Herztransplantation muss zwar richtig machen, aber es ist jetzt nicht ... Ein Doppelklappenersatz.
00:33:15: Es ist nicht kirurgischerseits eine der Anfänger-Operationen.
00:33:19: Aber trotzdem, das muss trotzdem gut gemacht werden.
00:33:22: Wie schaut es danach aus?
00:33:23: Wie schnell bist du wieder wach?
00:33:24: Wie geht es der Familie?
00:33:25: Diese Dinge sind ständig im Kopf und klar hat man Angst.
00:33:29: Das wäre doch komisch, wenn du keine Angst in der Situation hast.
00:33:33: Meine größte Angst ist aber nicht die Situation vor der Operation selbst und diese war alte Zeit davor.
00:33:39: Also vom Anruf bis in den OP.
00:33:41: Das ist ehrlich gesagt meine Größe.
00:33:42: Angst, weil du weißt nicht, was mein Kopf so machen wird.
00:33:44: Und
00:33:45: ich
00:33:46: versuche schon relativ entspannt zu bleiben, aber du bist dann doch Arzt.
00:33:51: Das geht nicht so.
00:33:52: Oder du kannst nicht, da gehen hunderttausend Sachen im Kopf.
00:33:55: Oder wenn ich schon denke, allein wenn ich eines die sieh mich vorbereite, da gibt es jedoch auch noch ein paar Schläuche, die ich selber schon tausende Male gelegt habe und so weiter.
00:34:04: Aber trotzdem, ich denke mal, hey.
00:34:06: Da kriegst du einen Schlauch in deinem Holz, das willst du nicht, oder für die Infusionen und dergleichen.
00:34:11: Hoffentlich bin ich da schon gut sediert und kriege nichts mit, aber diese Dinge sind dann schon, die machen wir schon Angst.
00:34:19: Es ist wahrscheinlich nachvollziehbar, vor allem wenn du weißt, was dich erwartet.
00:34:23: Vielleicht ist das vorteilhaft, wenn du nicht vom Fach bist, weil du weißt nicht direkt so gut, was dich erwartet.
00:34:31: Wenn man ja immer ein neues Herz hat, Grundsätzlich, wenn alles okay läuft.
00:34:39: Wie sind dann die Chancen, wie viele Jahre, dass das funktioniert?
00:34:44: Also wir machen ja jetzt auch kein Geheimnis voneinander und ich finde nur dann gibt es auch klare Anhaltspunkte für alle, die zuhören.
00:34:56: Wie sehen Sie diese Zahlen?
00:34:59: Also ich denke, die Herztransplantation, wenn die gut verläuft, ist eine der erfolgreichsten Transplantationen.
00:35:06: Ich glaube, es ist sicherlich die ersten paar Wochen, die entscheidend sein werden.
00:35:10: Also wenn wir Todesfälle haben oder schwere Komplikation, ist das meistens sehr rasch.
00:35:15: Auch nach der Operation mit dem Herzen gibt auch wieder Möglichkeiten zu überbrücken bis zu einem gewissen Grad, wenn es eben nicht zu anderen Komplikationen kommt.
00:35:24: Wir wissen heute, dass nach zehn Jahren rund drei Viertel der Patienten Also von zehn Patienten, die hetzttransplantiert werden, leben.
00:35:33: sieben bis acht Patienten nach zehn Jahren.
00:35:35: Das ist immer eine etwas schwierige Zahl, um einzuordnen, viele hetzttransplantierte haben das Gefühl, es ist neun Jahre, ich sterbe im zehnten Jahr, dem ist glücklicherweise nicht so.
00:35:45: Ich muss auch sagen, dass ich viele Herztransplantierte natürlich selber auch kenne.
00:35:49: Ich habe auch schwierige Verläufe gesehen, aber die meisten Verläufe waren wirklich sehr erfreulich und die sind zum Teil von zwanzig, dreißig Jahre Herztransplantiert.
00:35:59: Ich kann mich an ein Ereignisse erinnern, wenn ich das kurz ausführen darf.
00:36:02: Wir machen jedes Jahr in Bern, haben wir einen Ausflug gemacht mit den Herztransplantierten.
00:36:07: Das sind ja wirklich die Patienten, die eine besondere Beachtung auch haben.
00:36:11: Zumindest damals auf der Herzchirurgie habe ich das so empfunden.
00:36:14: Und wir sind auf den Gurten hochgelaufen.
00:36:16: Das ist ein kleiner Hausberg bei etwa thirty-fünf Grad im Schatten.
00:36:20: Der Kardiologe mit dem Defribilator hinten dran.
00:36:24: Und die vierzig Herztransplantierten sind hochgelaufen.
00:36:26: Es hätte immerhin ein kleines noch gehabt, um nach oben zu gehen.
00:36:30: Und mein damaliger Chef hat mir gesagt, wer hatte diese dumme Idee, auf den guten Hof zu laufen?
00:36:35: Und dann haben die oben gegeneinander Fußball gespielt.
00:36:38: Und ich vergesse das irgendwie nie, weil es ist diese Freude, wenn das gut geht und diese Lebensqualität klar braucht, das Medikamente.
00:36:48: Und ich denke, das ist ein Engramm, das einfach haftet.
00:36:50: Und ich kann vielleicht noch etwas zur Operation selber sagen.
00:36:54: Ich glaube ... Irgendwann muss man einfach, glaube ich, loslassen und sich ergeben.
00:36:59: Ich weiß, mir werde das gleich aufhört als Herzgerüge.
00:37:02: Ich muss auch sagen, dass wir sehr, sehr gut aufgestellt sind in der Schweiz.
00:37:05: Also wir haben wenige bis keine Pannen glücklicherweise in diesen Transport.
00:37:10: Und für mich immer etwas vom bewegensten Wort zu sehen, wie der Patient oder die Patientin wach wird.
00:37:16: Der Atemzug, die Hände, die warm sind, oftmals auch die Hand, die zur Brust geht, weil plötzlich hier etwas ganz stark schlägt.
00:37:22: Und das ist auch für die Intensivstation, für die Betreuung Kardiologen, das ist einfach ... Boah, das ist so.
00:37:29: Bekommt man Hühnerhalt, wenn man das sieht?
00:37:31: Nicht auch, beim Zuhören.
00:37:32: Ja,
00:37:34: bevor du weiterest, muss ich schon sagen, das ist schon sehr emotional.
00:37:37: Jetzt kommen wir da schon ein bisschen so, wie es denn gehen kann sozusagen.
00:37:41: Aber nun mal ... ganz kurz zum Thema, mit der Lebenserwartung und so weiter.
00:37:46: Das ist auch ein Thema, ich lass die gleich weiter reden.
00:37:50: Es ist auch ein Thema, das wir am Anfang angeschaut haben.
00:37:52: Meine Frau ist viel wissenschaftlicher, aktiv als ich, sagen wir mal so.
00:37:57: Und die erste, was sie gemacht hat, wie man von Transparenketten hat, sehen wir mal die.
00:38:01: die Statistiken angeschaut, die sind mal durchgegangen.
00:38:03: Da habe ich ja mit der Analyse gefunden.
00:38:04: Da habe ich ja mit der Analyse gefunden.
00:38:05: Da habe ich ja mit der Analyse gefunden.
00:38:06: Da habe ich ja mit der Analyse gefunden.
00:38:08: Da habe ich ja mit der Analyse gefunden.
00:38:09: Da habe ich ja mit der Analyse gefunden.
00:38:10: Da habe ich mir mit der Analyse gefunden.
00:38:12: Da habe ich mir mit der Analyse gefunden.
00:38:13: Da habe ich mir mit der Analyse gefunden.
00:38:15: Da habe ich mir mit der Analyse gefunden.
00:38:16: Da habe ich mir mit der Analyse gefunden.
00:38:17: Da habe ich mir mit der Analyse gefunden.
00:38:18: Da habe ich mir mit der Analyse gefunden.
00:38:20: Da habe ich mir mit der Analyse gefunden.
00:38:21: Da habe ich mir mit der Analyse gefunden.
00:38:23: Da habe ich mir mit der Analyse gefunden.
00:38:26: Da habe ich mir mit der Analyse gefunden.
00:38:27: Da habe ich mir mit der Analyse gefunden.
00:38:29: Da habe ich mir mit der Analyse gefunden.
00:38:30: Und da gibt's halt auch halt große Spannbreite.
00:38:32: Du kannst das relativ schwer beurteilen, weil du hast vielerseits Patienten, die mit sechszig, fünfundsechzig transplantiert werden, ja, immer berichtigen sind, wenn ich was falsch sage.
00:38:42: Die haben halt vielleicht auch noch mehr Begleiterkrankungen und, und, und.
00:38:45: Und das bedenkt man natürlich auch nicht.
00:38:47: Und meine Frau dann, ja, und hab ich die jetzt nur mehr zehn Jahre nach, oder wie?
00:38:52: Und dann so, was soll ich da halt sagen?
00:38:55: Die Statistik, ja, ist da.
00:38:57: Ja, und das nächste ist, wie schaut's mit der Retransplantationsrate aus?
00:39:01: Dann hat sie nachgeschaut, dass sie kommen.
00:39:02: Ja, mit unter einem Prozent.
00:39:05: Also, ja, kann ich jetzt nicht einmal was dagegen sagen.
00:39:09: Aber wenn man so aufdrückt, ist natürlich auch so, die, die es kriegen und mit gut laufen.
00:39:14: Die laufen vielleicht zwanzig bis dreißig Jahre mit dem Herz und dann sind sie siebzig, achtzig.
00:39:18: Und dann ist natürlich mit der Retransplantationsrate ja nochmal anders.
00:39:22: Ich versuch's dann, pragmatisch zu sehen und sagen, okay, jetzt sind wir zwien Jahre geschenkt worden.
00:39:27: Wohlwissend, dass es jetzt einfach Einschränkungen gibt in dem Sinn, aber dann habe ich zehn Jahre.
00:39:34: Das sind zehn Geschenk der Jahre, oder?
00:39:36: Genau.
00:39:37: Und man muss das so sehen.
00:39:38: Es ist so, es sind zehn Geschenk der Jahre.
00:39:41: Ich kann meine Kinder genießen, ich kann meine Familie genießen.
00:39:45: Es ist schon tragisch, wenn es wirklich so ausgehen sollte und nicht gut ausgehen sollte.
00:39:51: Aber ich habe eigentlich alles erreicht, was ich ... Familie ist klar, aber eigentlich habe ich alles erreicht, was ich erreichen wollte.
00:39:59: Also von dem her, meine Familie ist abgesichert, wer zwar schaut, aber mich betrifft es dann eben nicht mehr.
00:40:06: Das klingt immer hart, gell?
00:40:07: Das klingt schon irgendwie sehr, sehr pragmatisch und hart, aber ich kriege selber nicht mit mitwürden an die Angehörigen brutal, Leute.
00:40:16: Es
00:40:17: wird anders kommen.
00:40:18: Ja, ich hoffe, wir gehen davon aus in gewisser Hinsicht.
00:40:22: Aber trotzdem, ich bin auch jemand, der versucht, alle Seiten zu beleuchten.
00:40:26: Und das klingt auch leichter gesagt, wie getan.
00:40:28: Ich versuche es auch pragmatischer zu sehen und realistisch zu sehen.
00:40:32: Weil die Medizin ist nicht fair.
00:40:35: Die Medizin ist nicht fair.
00:40:36: Die
00:40:36: Welt per se.
00:40:37: Nein,
00:40:37: das ist wirklich ... Wir haben alle genug Schicksale gesehen, wo du denkst, das ist überhaupt nicht fair.
00:40:43: Oder andere, die mit ihrer Gesundheit ... das Wegschmeißen, wohin gehen, andere froh werden, zu leben zu können.
00:40:49: Das muss ein Bewusstsein.
00:40:51: Es ist nicht fair.
00:40:53: Ich glaube, unser Gespräch heute macht jedem der Zuhörde bewusst, wie wertvoll das Leben ist und wie man auch versuchen sollte, mit dem Sorgfältigung zu gehen.
00:41:07: Das war die zweite Folge von Herzensgeschichten.
00:41:11: Ich danke euch ganz härtlicher immer und dir, Christian, sowieso.
00:41:16: Ich drücke die Daumen, dass alles gut geht.
00:41:19: Wir bleiben dran.
00:41:21: Der Podcast rund um den Weg des Kardiologen Christian zu einem Spenderherzen für sein eigenes Überleben wird uns noch weiterhin begleiten.
00:41:31: Im nächsten Gespräch würde ich mich gerne ... mit dem Krankheitsbild vom Herz insuffizient etwas genauer befassen, etwas, das du, Christian, darunter leidest und das der Grund ist, dass du jetzt ein neues Herz
00:41:47: brauchst
00:41:48: und dann auch mit den eigentlichen Transplantationsrisiken noch ein wenig weiter diskutieren.
00:41:56: Und ich drücke die Daumen, dass alles gut kommt.
00:42:00: Vielen herzlichen
00:42:01: Dank.
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